Playoff-Halbfinals spitzen sich zu: Matchbälle für Berlin und Lüneburg
Die 1. Volleyball Bundesliga Männer steht vor einem
hochspannenden Wochenende: In beiden Halbfinalserien fällt am Samstag
und Sonntag möglicherweise bereits die Entscheidung über den
Finaleinzug. Während die BERLIN RECYCLING Volleys und die SVG Lüneburg
jeweils vorlegen konnten und nun mit einem weiteren Sieg den Einzug ins
Endspiel perfekt machen wollen, kämpfen der VfB Friedrichshafen und die
SWD powervolleys Düren ums sportliche Überleben.
Matchball am Bodensee: Friedrichshafen empfängt Berlin zum zweiten Duell
Das zweite Playoff-Duell der „Best of Three“-Serie zwischen dem VfB Friedrichshafen und den BERLIN RECYCLING Volleys steigt am Samstagabend (18. Apr um 20.00 Uhr) in der SPACETECH ARENA. Nach dem 3:1-Erfolg im ersten Spiel haben die Berliner die Chance auf den direkten Finaleinzug, während Friedrichshafen vor heimischer Kulisse den Ausgleich erzwingen will.
Im Auftaktspiel überzeugte Berlin vor allem mit druckvollem Aufschlagspiel. „Für mich war das erste Halbfinale definitiv eine unserer besten Saisonleistungen“, sagte Libero Kyle Dagostino.
Friedrichshafen setzt im zweiten Spiel auf die eigene Heimstärke und die Erfahrung aus engen K.o.-Partien. „In diesen Matches haben wir nie ans Ende gedacht, sondern uns allein aufs Spiel und den nächsten Punkt fokussiert“, erklärt Cheftrainer Adam Swaczyna. „Darin liegt auch der Schlüssel für das kommende Duell. Um erneut erfolgreich zu sein, brauchen wir eine Mischung aus Risiko und Konsequenz.“
Nach Satzrückstand sicherten sich die BR Volleys im ersten Halbfinalspiel den Matchball zum Finaleinzug am Bodensee.
(Foto: Andreas Gora)
Lüneburg vor Finalticket – Düren unter Zugzwang
Auch in der zweiten Serie könnte bereits die Entscheidung fallen: Nach dem souveränen 3:0-Auftakterfolg geht die SVG Lüneburg mit Rückenwind in das Rückspiel bei den SWD powervolleys Düren am Sonntag (19. April, 18:00 Uhr).
Die „LüneHünen“ überzeugten beim Halbfinal-Start auf ganzer Linie und legten mit dem klaren Sieg eine starke Basis im Rennen um den Finaleinzug. „Die Mannschaft hat es sehr gut gelöst“, fand Chefcoach Stefan Hübner nach dem Auftakt.
Für die powervolleys ist die Ausgangslage eindeutig: Verlieren die Gastgeber erneut, ist die Saison beendet. „Wir haben große Lust, noch einmal nach Lüneburg zu fahren“, sagt Dürens Trainer Christophe Achten mit Blick auf ein mögliches Entscheidungsspiel.
Trotz personeller Sorgen gibt sich der Bundesligist kämpferisch. „Wir arbeiten an neuen Möglichkeiten, um Lüneburg gefährlich zu werden. Sei es mit Robin, sei es ohne ihn. Eines ist sicher: Wir werden aus der Niederlage im Hinspiel lernen und wir werden Lüneburg nichts schenken, sondern mit allem kämpfen, was wir haben“, so Achten. Ein Schlüssel wird die Chancenverwertung sein.

Die SVG Lüneburg hat nach einem klaren 3:0 im Hinspiel alle Karten für den zweiten Finaleinzug in Folge in der Hand.
(Foto: Anton Höfel)
Maximale Spannung im „Best of Three“-Format
Das verkürzte Halbfinalformat sorgt für maximale Intensität: Zwei
Siege genügen für den Finaleinzug, Fehler werden kaum verziehen. Während
Berlin und Lüneburg vorzeitig alles klar machen können, wollen
Friedrichshafen und Düren mit Heimpower jeweils ein drittes Spiel
erzwingen.
Dyn überträgt live
Alle Spiele der Playoff-Halbfinals werden live und on demand bei Dyn übertragen, inklusive Highlights und Zusammenfassungen.
Die Halbfinalserien im Überblick
Berlin vs. Friedrichshafen
- Sa., 18.04.26, 20:00 Uhr: VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys
- So., 26.04.26, 17:00 Uhr*: BERLIN RECYCLING Volleys vs. VfB Friedrichshafen
Lüneburg vs. Düren
- So., 19.04.26, 18:00 Uhr: SWD powervolleys Düren vs. SVG Lüneburg
- So., 26.04.26, 17:30 Uhr*: SVG Lüneburg vs. SWD powervolleys Düren
Diese Spiele entfallen, wenn die Serien vorzeitig entschieden sind.
Text: Mediendienst VBL
Fotos: siehe Text unter Bilder